Würzburg: Stadt positioniert sich gegen Rechtsextremismus

Wer zu Hass und Ausgrenzung aufruft, ist in Würzburg nicht willkommen – mit einer Resolution positionieren sich Oberbürgermeister Martin Heilig und der Stadtrat gegen Rechtsextremismus. Hintergrund ist eine Demonstration einer rechtsextremistischen Gruppierung mit ca. 50 Personen am Samstag in der Würzburger Innenstadt. Der Anlass: Die Bombardierung Würzburgs vor 81 Jahren.
Als Reaktion darauf haben zahlreiche Organisationen, darunter Omas gegen Rechts und Fridays for Future, zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Auch die Stadt Würzburg ermutigt die Bürgerinnen und Bürger dazu, sich friedlich an der Gegenkundgebung zu beteiligen. Die Polizei wird vor Ort sein.
Im Zuge der Versammlungen werden der Paradeplatz und die zugehörigen Parkplätze von 12 bis 20 Uhr gesperrt. Die Stadt Würzburg rät, den Bereich, wenn möglich, weiträumig zu umfahren.
Das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs werde von dieser Gruppierung für ihre politischen Zwecke instrumentalisiert, so die Stadt. Rassismus, Ausgrenzung und die Leugnung historischer Tatsachen lehnen der Stadtrat und er Oberbürgermeister Martin Heilig zutiefst ab.