Würzburg: Kaufpreise für Eigentumswohnungen steigen

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​​Wer sich in Würzburg den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, der muss zurzeit wieder tiefer in die Tasche greifen. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind im Frühjahr wieder angestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des IVD-Marktforschungsinstituts.  

​Demnach verzeichnet die Domstadt seit Herbst ein Plus von 2,3 Prozent und damit bayernweit den stärksten Preisanstieg. Mittlerweile kostet der Quadratmeter hier im Schnitt 3.630 Euro. Trotzdem bleibt die Stadt im Vergleich zu anderen bayerischen Großstädten preistechnisch im Mittelfeld. 

​Vor allem hochwertige Wohnungen in guten Lagen profitieren von stabilen Preisen. Objekte mit Modernisierungsbedarf oder schlechter Energiebilanz geraten dagegen zunehmend unter Druck.   

​Ein Faktor bleiben auch die hohen Bauzinsen. Durch den Krieg im Iran sind die Zinsen in den letzten Wochen erneut etwas gestiegen. Das macht den Kauf von Wohnungen für viele Menschen schwieriger.  

​Am teuersten bleibt die Landeshauptstadt München mit 7.800 Euro pro Quadratmeter. Gefolgt von Regensburg, Augsburg und Ingolstadt.  

​Untersucht wurden Eigentumswohnungen ab dem Baujahr 1950 in bayerische Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Insgesamt spricht der IVD von einer stabilen Marktentwicklung mit leichten Aufwärtstrends. ​ 

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