Unterfranken: Zahl der Insolvenzen sinkt wieder

Die Kosten steigen, die Nachfrage sinkt – und trotzdem gibt es gute Nachrichten aus Unterfranken. Während bayernweit immer mehr Unternehmen Insolvenz anmelden müssen, entwickelt sich die Region gegen den Trend.
Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bayerischen Landesamts für Statistik.
Demnach ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Unterfranken im ersten Halbjahr 2026 um 9,3 Prozent gesunken. Bayernweit ist sie dagegen um 8,1 Prozent gestiegen und damit auf dem höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren.
Hier macht sich die Wirtschaftskrise offenbar deutlich bemerkbar.
Noch deutlicher fällt der Unterschied bei Privatinsolvenzen aus: Hier verzeichnet der Regierungsbezirk mit einem Minus von 28,8 Prozent den stärksten Rückgang im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025.
Alles in allem steht Unterfranken also deutlich besser da als der Freistaat insgesamt.