Unterfranken: Bundesweiter Warntag findet statt

Für viele Menschen in Unterfranken dürfte es keine Überraschung mehr sein, wenn am Donnerstag die Sirenen und Handys plötzlich laut aufheulen – am Vormittag findet wieder der bundesweite Warntag statt.
Ab 11 Uhr werden die verschiedenen Warnsysteme getestet und damit auf ihre Funktion überprüft. Ziel ist es, im Ernstfall schnell und zuverlässig vor Gefahren warnen zu können.
Warnung auf verschiedenen Kanälen
Dafür werden auch in weiten Teilen der Region Sirenen ausgelöst. In Schweinfurt sind zwei Signale im Abstand von rund 45 Minuten vorgesehen: Zuerst ein auf- und abschwellender Heulton als Warnung, später ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung.
In Würzburg dürfte es dagegen verhältnismäßig ruhig bleiben – im Stadtgebiet gibt es keine Sirenen mehr. Anders sieht es im Landkreis Würzburg aus: Dort beteiligen sich insgesamt 26 Kommunen am Probealarm – darunter Veitshöchheim, Rimpar und Rottendorf.
Im Landkreis Kitzingen wird es in diesem Jahr beispielsweise in Volkach, Prichsenstadt, Mainstockheim, Dettelbach und Iphofen laut.
Gleichzeitig werden auf den Handys Cell Broadcast und Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP getestet. Die Entwarnung wird gegen 11:45 Uhr erwartet – über Cell Broadcast gibt es allerdings keine Entwarnung.
Wichtig: Radio einschalten
Die Warnsysteme sollen im Ernstfall auch darauf hinweisen, das Radio einzuschalten und auf amtliche Durchsagen zu achten. Dort gibt es weitere Informationen und Anweisungen. Der Warntag ist nur ein Test – für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.