Unterfranken: Weniger Strom durch Wasserkraftwerke wegen Niedrigwasser erwartet

Knapp eine Viertelmillion Haushalte werden normalerweise mit Strom aus insgesamt 35 Wasserkraftwerken am Main versorgt. Weil durch den extrem heißen und trockenen Sommer der Main aber sehr niedrige Wasserstände hatte, dürfte die Jahres-Stromproduktion geringer als üblich ausfallen. Davon geht Kraftwerksbetreiber Uniper aus.
Für die Stromproduktion ist laut Uniper unter anderem die Wasserhöhe entscheidend. Bei niedrigen Pegeln kann auch nur weniger Strom produziert werden. Wie viel weniger Strom an den insgesamt 35 Main-Kraftwerken produziert wurde, wird sich erst in der Jahresbilanz zeigen. Dies sei abhängig von den Niederschlägen in den kommenden Monaten.
Wie akut die Situation im Main ist, zeigt sich auch daran, dass aktuell kein Wasser aus dem Fluss entnommen werden darf. Die unterfränkische Regierung verhängte am Dienstag die zweithöchste Warnstufe aus dem Alarmplan Main.