Unterfranken: Warnung für den Main

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Auch wenn die Temperaturen längst nicht mehr sommerlich heiß sind: Der Main führt weiter zu wenig Wasser. Für den gesamten Main in Unterfranken hat die Bezirksregierung deshalb jetzt die Warnstufe „Warnung“ ausgerufen. Grund ist der niedrige Abfluss.

Am Pegel Trunstadt liegt der Drei-Tages-Mittelwert bei gut 26 Kubikmetern pro Sekunde – das ist etwa ein Viertel des Normalwerts. Für Fische und andere Wasserlebewesen bedeutet das zusätzlichen Stress. Weil auch im Donauraum Wasser fehlt, wird zudem weniger Wasser aus dem Main-Donau-Kanal in den Main übergeleitet.

Folge ist zum Beispiel auch, dass die Schleusen langsamer arbeiten. Dadurch kommt es zu Verzögerungen und Wartezeiten.

Eine nachhaltige Entspannung ist laut Regierung vorerst nicht in Sicht. Sie geht davon aus, dass der Mainpegel weiter sinken wird, bis es ausreichende Niederschläge gibt.

 

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