Unterfranken: Diese Tegut-Märkte gehen vorerst nicht an Edeka 

 — © Foto: Pixabay.com
Foto: Pixabay.com

Die große Tegut-Übernahme hat einen Dämpfer bekommen. Zwar hat das Bundeskartellamt grünes Licht für den Kauf vieler Filialen von Edeka gegeben, sechs Märkte in der Region sind davon aber ausdrücklich ausgenommen. 

In der Region Main-Rhön betrifft das den Markt in der Saalestraße in Bad Neustadt, in Oberelsbach und Schonungen. In Bad Neustadt darf Edeka dagegen den zweiten Tegut-Markt in Brendlorenzen übernehmen. 

In Mainfranken sind die Tegut-Märkte in Gerbrunn, in der Frankfurter Straße in Würzburg und in Estenfeld am Zehnthügel betroffen. Auch diese drei Standorte darf Edeka zunächst vier Jahre lang nicht übernehmen. 

Was mit den sechs ausgeschlossenen Märkten passiert, ist noch offen. Auch Rewe will Tegut-Filialen übernehmen, darüber ist noch nicht entschieden. Die Marke Tegut soll komplett aus Deutschland verschwinden.  

Insgesamt wurde aber die Übernahme von 178 Tegut-Filiale genehmigt.  

Das könnte Dich auch interessieren

topnewsFoto: pixabay.comUnterfranken: Längere Wartezeiten für Arzttermine ab neuem JahrPatienten in der Region könnten im neuen Jahr länger auf Arzttermine warten müssen. Davor hat der Unterfränkische Hausärzteverband im Gespräch mit unserer Redaktion gewarnt. Grund ist das Spargesetz im Gesundheitswesen, das ab Januar greifen soll. Hausärzte sollen dann eine feste Zahl an Terminen für akute Fälle freihalten müssen, die sie an die Vermittlungshotline 116 117 Foto: Dr. Christian LangUnterfranken: Zuckerrübenbauern besorgt über geplante ZuckersteuerRund 2.600 Landwirte in der Region bauen Zuckerrüben an – seit Anfang Oktober liefern schwere Lastwagen und Traktoren die Jahresernte zur Zuckerfabrik in Ochsenfurt. Die fällt wegen der großen Sommerhitze unterdurchschnittlich aus. Parallel dazu machen sich die Bauern wegen der jetzt beschlossenen Zuckersteuer für Getränke Sorgen. Ab Juli sollen Getränke je nach Zuckergehalt 26 oder Foto: PixabayUnterfranken: LKA warnt vor falschen ArztanrufenSchockanrufe von angeblichen Ärzten oder Krankenhausangestellten hatten sich zuletzt auch in der Region gehäuft. Jetzt warnen Bayerische Krankenhausgesellschaft und Landeskriminalamt gemeinsam vor solchen Anrufen. Die zentrale Botschaft dabei: Krankenhäuser oder Ärzte fordern niemals per Telefon Geld um eine Behandlung zu beginnen oder fortzusetzen. Genau das versuchen die Betrüger ihren Opfern am Telefon nämlich weiszumachen: Manchmal topnewsFoto: pixabay.comUnterfranken: Positive Bilanz zur Lebensretter-AppJede Minute kann über Leben und Tod entscheiden – seit Februar dieses Jahres gibt es in der Region eine App, die Leben retten kann. Damit konnte bisher in 90 Fällen der Patient noch schneller durch einen Ersthelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt werden. Aktuell sind knapp 1.500 Ersthelfer in der Region für die App
expand_less